|
Unterstützung
des Betriebs von "Schulzzwanzig" - Ein Glücksfall
für Jung und Alt
Seit
dem Jahr 2002 kooperiert die GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft
Essen eG mit dem Jugendamt der Stadt Essen und betreibt
in Essen-Huttrop in der Schulzstraße 20 - einem
Hochhauskomplex, in dem Menschen aus vielen Nationen
und Kulturen zusammenleben - den Mütter- und
Kindertreff "Schulzzwanzig". Nachdem die
Finanzierung der dortigen sinnvollen Jugend-, Kultur-
und Bildungsarbeit für das Jugendamt immer schwieriger
wurde, unterstützt die GEWOBAU Stiftung WohnLeben seit
ihrer Gründung im Jahr 2006 die Arbeit der äußerst
engagierten und erfolgreichen Jugendamtsmitarbeiter.
Äußerst erfreulich ist, dass inzwischen
das Gros der Honorarkräfte aus dem Kreis der
Anwohner rekrutiert, die eine besonders hohe Akzeptanz
beim zu unterstützenden Personenkreis genießen
und ihre Aufgaben mit viel Herzblut und Einsatz wahrnehmen.
Seit
diesem Jahr 2006 wurden in den von der GEWOBAU zur
Verfügung gestellten Räumlichkeiten etliche
Sprachkurse mit zahlreichen TeilnehmerInnen durchgeführt;
davon mehrere Kurse für Spätaussiedlerinnen
und für überwiegend muslimische Frauen.
Dabei handelte es sich zunächst um Alphabetisierungs-
und Anfängerkurse, später auch um Aufbaukurse.
Da die Sprachkurse in einem den Teilnehmerinnen bekannten
und geschützten Wohnumfeld stattfanden und so
nur niedrige Schwellenängste für den Besuch
der Kurse zu überwinden waren, war die Resonanz
sehr gut. Weiterhin wurde und wird die Realisierung
einer ständigen Mutter-/Kindgruppe und die Durchführung
von Stadtteilerfahrungs- und Alltagsbewältigungskursen
für Migranten durch Zuwendungen ermöglicht.
In
den Jahren 2006 bis 2009 wurden insgesamt 15.700,00
€ für Kinderbetreuungs- und Honorarkosten
bereit gestellt.
Angesichts
der finanziellen Probleme der Stadt Essen und des
großen Erfolges der geleisteten Arbeit für
das Quartier und den Stadtteil übernahm die GEWOBAU
Stiftung WohnLeben in 2010 einen Großteil der
anfallenden Kosten und überwies dem Jugendamt
insgesamt 12.000,00 €, um die vorbildliche Arbeit
weiterführen zu können. Davon wurden eine
Hausaufgabengruppe, die ständige Mutter-Kind-Gruppe,
eine Fußballgruppe, das Müttercafé,
die Spieletonne, PC-Kurse und Elternarbeit mit Emigranten
aus der ehemaligen Sowjetunion finanziert.
Auch
im Jahr 2011 förderte die Stiftung die Arbeit von
„Schulzzwanzig“. Es wurden 9.000,00 € bereit gestellt,
auch um weitere sinnvolle Programme zu ermöglichen,
wie das Prager Eltern-Kind-Programm (Krabbelgruppe
und Frühförderung von Kindern), ein Förderprogramm
zur Behebung von Lese-Rechtschreibschwächen und die
Ausweitung der bestehenden Kooperationen im Stadtteil.
|